Kaffee - seine Geschichte

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Der Name Kaffee vermutlich eine Herkunftsbezeichnung ist, die auf die Urheimat der Kaffeepflanze in der äthiopischen Provinz Kaffa verweist. Im ostafrikanischen Äthiopien, insbesondere im abessinischen Hochland, war Kaffee vermutlich bereits um 1000 n. Chr. verbreitet.

Einer anderen Version nach geht das Wort Kaffee auf die türkische Bezeichnung für Wein – „qavah” oder „kahve” – zurück. Da Muslimen der Genuss von Alkohol streng verboten ist, wichen sie gerne auf Kaffee aus, der ähnlich belebend wie Wein empfunden wurde. Das Kaffee als Getränk seit Mitte des 15. Jahrhunderts in Arabien bekannt war, belegt ein berühmtes arabisches Manuskript aus dem Jahr 1587 über den Kaffeeverbrauch.

 

Über Mekka und Medina eroberte der Kaffee in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts unter dem Namen „kahwa” das arabische Großreich. Hier haben die zahllosen Pilger, die das Heiligtum in Mekka besuchten und dort das neue Getränk kennen lernten, eine Schlüsselrolle gespielt.

1554 wurde in der damaligen türkischen Hauptstadt Konstantinopel (heute: Istanbul) das erste Kaffeehaus auf europäischem Boden eröffnet.

Anfang des 17. Jahrhunderts gelangten allererste, noch bescheidene Kaffeelieferungen nach Europa. Insbesondere Hafen- und Handelsstädte wie Venedig, London, Amsterdam, Marseille, Bremen und Hamburg entwickelten sich zu ersten europäischen Zentren des Kaffeeverbrauchs und – umschlags.

Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich der Kaffee in vielen Ländern als „Volksgetränk” etabliert.

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